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Design your Job – berufliche Neuorientierung, die Spaß macht


Kennen Sie das: Sie können Stunden und Tage mit Ihrer Urlaubsplanung verbringen. Sie schreiben Packlisten, vergleichen Preise und Flugzeiten, befragen Freunde, die schon mal in dem Land waren und verbringen Abende mit der Vorfreude auf die schönste Zeit im Jahr?

Wie wäre es denn, wenn Sie mit der gleichen Erwartungsfreude an Ihre berufliche Lebensplanung gehen? Wenn Sie tüfteln und kritzeln, Routenpläne entwerfen und wieder verwerfen, erste Stationen festklopfen und mit Menschen sprechen, die schon in dem Tätigkeitsland waren, das Sie bereisen wollen?

Das ist etwas ganz anderes, sagen Sie? Da sind Sie nicht der einzige. Das höre ich immer wieder von Menschen, mit denen ich über berufliche Lebensgestaltung (Job-Design) ins Gespräch komme:

  • Das ist alles nicht so einfach, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
  • Ich hab’s schon ein paar mal versucht, mir fällt da irgendwie nichts ein.
  • Eigentlich bräuchte ich da ein Coaching, aber das kann ich mir nicht leisten…

Workbook Design your Job Teil 2_Seite_5Alles beginnt mit einer Standortbestimmung. Analysieren Sie mit dieser und mit einigen anderen Übungen erst einmal, was an Ihrem aktuellen Job passt und was nicht.


Mal sehen, was sich da machen lässt, dachte ich und habe das Design-your-Job-Workbook genau für diese Fragestellungen entwickelt:

  1. Ich gebe Ihnen mit diesem Workbook einen Fahrplan an die Hand, mit dem Sie sicher auf der Reise zu dem für Sie passenden Job begleitet werden.
  2. Damit das alles nicht so schwer und ernst wird, lade ich Sie ein, spielerisch mitzumachen und „nur mal so auf dem Papier“ ein paar Dinge auszuprobieren.
  3. Große Teile des Workbooks sind kostenlos und es gibt es Unterstützung in unserer Facebook-Gruppe „Design your Job“. Damit gibt es keine Ausreden mehr, weil jeder mitmachen kann.

Wer das Workbook gedruckt kaufen möchten:

 

Titelseite Workbook

Was Sie davon haben

Starten Sie sofort und Schritt für Schritt in ein glücklicheres Arbeitsleben. Gleichzeitig werden Sie schon jetzt attraktiver für Ihren Arbeitgeber, weil Sie wissen, was Sie können und wollen. Das steigert sofort Ihre Beschäftigungsfähigkeit und Ihren Marktwert.

Unterstützen Sie sich in einer Community. Lassen Sie sich aufbauen von Menschen, die vielleicht schon einen kleinen Schritt weiter sind. Beschreiben Sie, wo Sie gerade hängen und was Ihnen aktuell so schwer fällt.

Lassen Sie sich mit Ideen beschenken. Angenommen, Sie haben Ihr Profil oder Ihre Kernkompetenzen ausgefüllt, haben aber keine Ahnung, was Sie damit beruflich anfangen können. Laden Sie Scans oder Fotos von Ihren Arbeitsergebnissen in die Gruppe hoch und fragen Sie nach Ideen.



Ich komme im Erstberuf ursprünglich aus dem Mediendesign. Was mir an guten Designern immer gefallen hat ist ihre besondere Einstellung und Haltung dem Leben und ihrer Arbeit gegenüber:

  • Designer erfinden selten etwas neu, aber sie bauen das, was da ist, neu und clever zusammen. Sie müssen auch nichts neu erfinden, Sie sind, wer Sie sind. Aber vielleicht lässt sich Ihr Jobprofil neu zusammenbauen, so dass es aktuell für Sie besser passt und Sie zufriedener macht?
  • Designer schaffen Verbindungen, sie verbinden zum Beispiel Kundenwünsche und ein Produkt miteinander. Designer sind keine Künstler, sondern sie arbeiten im Dienst einer Sache. Das Medienprodukt, das sie erstellen, muss funktionieren und gekauft werden. Ähnlich ist das auch bei Ihnen, oder? Sie wollen keine kühnen, unerreichbaren Traumgespinste aufbauen, sondern Jobentwürfe, die machbar sind und für Sie und Ihr Umfeld funktionieren.
  • Designer haben keine fix und fertigen Lösungen, aber sie vertrauen auf den Weg. Sie erschaffen Stück für Stück Trittsteine unter ihren Füßen. Design ist ein Prozess mit Versuch und Irrtum. Im Jobdesign machen wir oft den Fehler, dass wir etwas ausprobieren und es gleich ganz hinwerfen, wenn es nicht klappt. Lernen Sie, wie Sie sich Ihrer Idee Schritt für Schritt mit Prototypen nähern. „Fail often and early“ ist so ein Prinzip aus dem Design-Thinking, das wunderbar auf das Job-Design anwendbar ist.

Warum Design-Thinking?

Design-Thinking ist ein Kreativitätskonzept, das verschiedene Werkzeuge verbindet, um zu kreativen Lösungen für komplexe Probleme zu kommen. In den letzten Jahren ist diese kreative Großmethode zunehmend in Unternehmen eingesetzt worden, die sich den Herausforderungen der Zukunft stellen möchten. Auch Einzelpersonen mit komplexen Fragestellungen profitieren von diesem Design-Prozess. Und eine berufliche Neuorientierung oder der individuell passende Job ist eine komplexe Fragestellung, da brauchen wir uns nichts vorzumachen.

Ich habe deswegen den Prozess und die kreative Haltung des Design-Thinking dem Workbook zugrunde gelegt.

ProzessSie werden vielleicht gar nicht viel davon merken, aber die Prozess-Schritte sind danach ausgerichtet und einzelne Übungen sind dem Design-Thinking-Umfeld entnommen. Seien Sie einfach beruhigt, dass Sie einem Prozess folgen, der sich bewährt hat, Ihre Kreativität fördert und hoffentlich auch noch Spaß macht.

Die Idee dahinter

Ich arbeite seit 15 Jahre in der Beratung (und Fortbildung von LaufbahnberaterInnen) daran, dass noch mehr Menschen ihr berufliches Zuhause finden. Für mich gibt es nichts Schöneres als Menschen dabei zuzusehen, wenn sie mit Freude ihrer Arbeit nachgehen, gute Laune ausstrahlen, auch wenn es mal schwieriger wird und anderen Menschen mit ihrer Arbeitsleistung das Leben leichter und lebenswerter machen.

Wollen Sie auch Teil des großen Clubs der „Happy Working People“ werden? Ich würde mich sehr freuen.

Ihre Martina Nohl

PS: Das Workbook und die Facebook-Gruppe sind in Du-Form angelegt. Denn in einer Community geht es einfach persönlicher zu.


Das mache ich gerneMachen Sie sich mit dieser Übung bewusst, was Sie alles gut können und gerne machen. Und erzählen Sie heute doch einmal einem netten Menschen von Ihren neu entdeckten Stärken 😉

Das Märchen vom Traumjob


Das Märchen vom Traumjob

Es war einmal ein junges Mädchen. Das hielt es nicht länger aus an seines Vaters Hofe und wollte in die Welt hinaus ziehen. Denn es war auf der Suche nach seinem Traumjob und ihres Vaters Welt wurde ihr zu eng. So verabschiedete es sich unter Tränen. Ihr Vater gab ihr seinen Segen und sie zog von dannen über Berg und Tal. Sie klopfte an viele Türen. Sie verdingte sich bei vielen, vielen Arbeitgebern. Und siehe da, sie fand guten Lohn und Brot und auch ein Dach über dem Kopfe, wo sie schlafen konnte.

Doch glücklich war das Mädchen nicht. Den Traumjob hatte sie anders im Sinne. Es däuchte ihr, dass sie darin zuhause sein sollte und sich das Arbeiten nicht nach Arbeit anfühlen solle. So suchte sie weiter. Sie war geschickt in vielerlei Dingen und sie hatte schon viel gesehen in ihrem Leben. Aus dem Mädchen wurde eine Frau. Und sie wurde noch älter auf Ihrem Wege und auch ein wenig müde. Aber das Flämmchen der Sehnsucht war noch nicht in ihr erloschen.

Da traf sie eines Tages einen alten Klausner. Der lud sie ein in seine Hütte, um zu rasten und teilte sein Brot und sein Wasser mit ihr. Sie vertraute ihm an, dass sie seit Jahren nach ihrem Traumjob suche, ihn aber einfach nicht finden könne. Da schaute sie der Klausner lange an und sprach: „Du wirst ihn wohl erst in der Welt finden können, wenn Du ihn in Dir gefunden hast.“

Die Frau schaute ratlos und bat ihn, ihr bei der Suche zu helfen. So suchte sie hundert Tage in der Hütte des Klausners. Sie sann über ihre vergangenen Erfahrungen nach. Sie redeten häufig bis Sonnenuntergang. Sie spürte zunehmend besser, welche Dinge einen Funken bei ihr entfachten und welche sie weinen ließen. Und eines Tages stieg ein Bild in ihr auf. Viele verlorene Stücke hatten sich zu einem gefügt. Und sie freute sich. Am nächsten Tag merkte sie, dass sie bereit war weiterzuziehen.

Sie gab dem alten Mann einen Kuss auf sein vertrocknetes Haupt, bedankte sich von ganzem Herzen, dass er ihr beigestanden hatte in der Not und zog leichten Herzens erneut in die Welt hinaus. Da war es, als hätte jemand einen Schleier von ihren Augen gezogen. Sie sah, dass die Welt mit ihren Möglichkeiten ihr zu Füßen lag. Und sie sah aber auch, dass mit jeder Arbeit – und sei sie auch noch so wundervoll – Dinge einhergingen, die ihr gar nicht gut von der Hand gingen. Und sie vertraute darauf, dass sie zur rechten Zeit Hilfe für diese Dinge bekommen würde.

So bot sie ihre Dienste an, dort wo sie sich zuhause fühlen wollte. Meist wurde sie mit offenen Armen empfangen und lernte viele gute Menschen kennen, die auch lange auf dem Weg gewesen waren. Und wenn sie spürte, dass die Zeit gekommen war, zog sie weiter. Hinein ins Ungewisse. Aber sie war nicht mehr allein. Sie trug alle Tage ihre innere Schatzkarte bei sich, die sie in der Hütte des Klausners gefunden hatte. Diese wies ihr wie ein Leuchtfeuer den Weg zu ihrem nächsten Traumjob. Und so arbeitete sie glücklich bis an ihr Lebensende.

Auch auf der Suche?

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„IN 10 WOCHEN ZUM TRAUMJOB“

Berufliche Neuorientierung mit System und fundierten Ergebnissen

Dieses multimediale Programm eröffnet Ihnen neue berufliche Perspektiven. Unterstützt durch die Power von Social Media, professioneller Begleitung, einem System, das funktioniert und persönlichen Erfolgsteams arbeiten Sie an Ihrer beruflichen Zukunft. Der Kurs rockt: Erleben Sie lebendiges Lernen, das Spaß macht und zum Wesentlichen führt.


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„I did it my way“ – Es ist niemals zu spät für ein erfülltes Berufsleben


„I did it my way“ – Es ist niemals zu spät für ein erfülltes Berufsleben

„Jetzt muss ich nur noch zehn Jahre durchhalten, dann bin ich Rente und dann fängt das Leben endlich richtig an.“ „Die paar Berufsjahre schaffe ich jetzt auch noch, nachdem ich schon so lange die Zähne zusammengebissen habe. Schließlich bekomme ich ja auch ein dickes Schmerzensgeld.“ „Jetzt ist es auch zu spät. Wie soll ich mich denn mit über 40 noch auf den Weg machen? Der Zug ist eben abgefahren.“

Mir läuft es kalt den Rücken herunter, wenn ich Menschen so sprechen höre. Wenn ich darüber nachdenke, wie diese Haltung entstanden sein könnte, fällt mir tatsächlich der eigentliche Einstieg in den Beruf ein, der erste Schultag: „Heute fängt der Ernst des Lebens an. Das wird nicht immer Spaß machen. Und das Leben ist schließlich kein Ponyhof!“ Die meisten von Ihnen sind sicher noch mit Botschaften aufgewachsen wie „Augen zu und durch“, „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Das sagt ja schon alles. Arbeit und Vergnügen bilden also entgegengesetzte Pole.

Wie wäre es aber, den Beruf einmal vom Lebensende her zu betrachten? John Izzo hat in seinem Buch „Die fünf Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben“ wunderbar zusammengefasst, worauf es Menschen am Lebensende wirklich ankommt.

Vielleicht mögen Sie jetzt fragen, warum Sie ein erfülltes Leben ausgerechnet in Ihrem Job umsetzen sollen. Zufriedenheit, Glück und Erfüllung könnten Sie doch schließlich viel leichter in Ihrem Privatleben haben, oder?

Nun, Sie haben Recht. Das Problem ist nur, dass ich wenig Menschen kenne, die nach einem acht bis zehn-Stunden-Job noch die Energie aufbringen, sich aktiv damit auseinanderzusetzen, was sie glücklicher und zufriedener machen würde. Was glauben Sie, warum die Menschen auf dem Sterbebett so viel bereuen? Ihnen ging’s ja auch nicht anders.

Wir verbringen nun mal sehr viel Lebenszeit in unserem Job. Und die Zeit, die wir im Job verbringen, verbraucht meiner Beobachtung nach bei den meisten Menschen auch überproportional viel Lebensenergie.

Deswegen halte ich diesen Teil unseres Lebens für so immens wichtig, um erfüllt zu leben. Kennen Sie das auch: Abends kommen Sie so kraftlos nach Hause, dass Sie sich höchstens noch etwas in der Mikrowelle warm machen können und Ihre Kinder oder Ihren Partner wegschicken, weil Sie nichts mehr von der Welt wissen möchten? Gehen Sie auch mit letzter Kraft zum Sport, weil das ja sein muss? Oder stricken Sie auch halbherzig und genervt vor dem Fernseher an diesem Schal weiter, weil Sie gelesen haben, dass Stricken Stress abbaut?

Stellen Sie sich doch einmal vor, Sie hätten ein beruflich erfülltes Leben. Was wäre anders, wenn Sie abends nach Hause kommen?

Ich vermute, Sie wären besser gelaunt, weil Sie gerne gearbeitet hätten – selbst wenn es einmal später geworden wäre. Schließlich hätten Sie etwas in Ihren Augen Sinnvolles noch fertiggestellt oder mit anderen über Dinge, die Ihnen wirklich am Herzen liegen, diskutiert. Ich vermute, Sie hätten auch noch Energie, davon zu erzählen. Und vielleicht hätten Sie auch abends mehr Zeit, weil Sie nichts mehr kompensieren müssten mit zeitaufwändigen Hobbys. Sie müssten auch nicht mehr dringend in den Sport, um Ihre negativen Energien abzubauen. Leben und Arbeiten wären keine getrennten Baustellen mehr, sondern Sie würden Arbeiten als einen wesentlichen Teil Ihres Lebens begreifen, in dem Sie sich verwirklichen und in dem Sie einen wertvollen Beitrag leisten.

1. Menschen am Lebensende sagen: „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben und nicht die Erwartungen anderer zu erfüllen.“ Sie sagen nicht: „Ach, hätte ich mir nur besser angepasst und das gemacht, was andere von mir wollten, dann wäre mir vieles erspart geblieben.“

  • Wie sieht es bei Ihnen aus: Sind Sie im beruflichen Kontext zumindest immer wieder und immer mehr der Mensch, der Sie wirklich sein wollen?
  • Hat Ihre berufliche Tätigkeit etwas mit den Dingen, Menschen und Werten zu tun, die Ihnen wirklich wichtig sind?

Vielleicht haben Sie innerlich das Bild, dass Sie eher ein Unkonventioneller sind, der auch Ecken und Kanten hat. Sieht man das? Tun Sie Ihre Meinung kund, auch wenn es einmal ungemütlich damit wird? Oder Sie wissen eigentlich, dass Sie liebend gern mit Tieren arbeiten möchten, stecken aber seit Jahren in einer Führungsposition fest, bei der Sie nicht mal Ihren Hund mit ins Büro bringen dürfen?

2. Menschen am Lebensende sagen: „Ich bereue, dass ich nicht mehr ausprobiert und gewagt habe.“ Sie sagen nicht: „Wäre ich nur mehr in der Deckung geblieben und hätte ich mich weniger ins Zeug gelegt und weniger riskiert, dann wäre mein Leben weniger gefährlich verlaufen.“

  • Und Sie: Was haben Sie beruflich nicht gewagt und was würden Sie bereuen, wenn Sie morgen sterben würden?
  • Was wollten Sie schon immer mal kennenlernen oder ausprobieren?

Hätten Sie gerne nochmal studiert oder eine andere Ausbildung gemacht? Hätten Sie gerne Ihrem Chef, vor dem Sie sich seit Jahren zurückhalten, mal so richtig die Meinung gesagt? Würden Sie gerne ein Projekt in Ihrem Unternehmen initiieren, das die Arbeitsatmosphäre für alle verbessert? Hatten Sie schon immer diese Geschäftsidee und haben sich nie näher herangetraut?

3. Menschen am Lebensende sagen: „Hätte ich nur mehr im Augenblick gelebt und nicht die wirklich wichtigen Dinge auf später verschoben.“ Sie sagen nicht: „Das ist viel nur was für esoterische Spinner, um Hier und Jetzt zu leben.“ Oder: „Wer kann schon immer nach dem Lustprinzip handeln?“

  • Was ist mit Ihnen? Welche Vorhaben und Konfliktlösungen verschieben Sie schon seit einer Weile immer auf morgen?
  • Entscheiden Sie sich jeden Tag neu, das, was Sie tun, bestmöglich zu tun und die Herausforderungen des Tages im Hier und Jetzt anzunehmen?

Gehören Sie auch zu den Menschen, die ihr eigentliches Leben auf das Wochenende oder in den nächsten Urlaub verschieben? Oder Sie sind einer derjenigen, der sich abrackert und Geld scheffelt, damit er mit 55 endlich nicht mehr zur Arbeit gehen muss? Ob Sie diese Strategie bis dahin gesund durchhalten? Möglicherweise haben Sie auch schon seit einer Weile innerlich gekündigt und wundern sich, warum es Ihnen von Tag zu Tag schwerer fällt, die einfachsten Dinge zu erledigen und Sie mit Bauchweh schon Samstags an den Montag morgen denken?

4. Menschen am Lebensende sagen: „Hätte ich nur mehr Mut gehabt, meine Gefühle zu zeigen“. Sie sagen nicht: „Hätte ich nur mehr vom Kopf her gehandelt und mich nicht auf mein Bauchgefühl verlassen, dann wäre ich weniger Menschen auf die Füße getreten.“

  • Wie ist das aktuell in Ihrem Leben: Handeln Sie immer wieder leidenschaftlich und zeigen Sie sich wirklich, so wie Sie sind, auch in Ihrem beruflichen Umfeld?
  • Suchen Sie bei Entscheidungen Verbindung zu Ihrer Intuition? Achten Sie darauf, dass sich das, was Sie tagtäglich tun, auch gut und stimmig anfühlt?

Sitzen Sie auch öfter in endlosen Meetings, auf denen blutleere Tagesordnungen abgearbeitet werden, jeder mehr oder weniger heimlich mit seinen E-Mails beschäftigt ist und hochkarätige Menschen zusammensitzen mit ganz viel Potenzial ­– und es kommt auch rein gar nichts heraus, bei dem auch nur ein Funke überspringt?

Vielleicht gibt es auch bei Ihnen aktuell diesen Changeprozess, den niemand versteht und einsieht. Man sieht nur eingezogene Köpfe und alle sind so frustriert, dass niemand mehr mit Herzblut für echte, menschenwürdige Veränderungen eintritt?

5. Menschen am Lebensende sagen: „Hätte ich doch der Welt mehr von dem gezeigt und gegeben, was ich bin und habe.“ Sie sagen nicht: „Es wäre wirklich besser gewesen, wenn ich mich mehr bedeckt gehalten und weniger gegeben hätte. Ich habe ja eh nichts zu bieten.“

  • Und Sie: Bringen Sie sich wirklich mit allem, was Sie sind und zu bieten haben, in Ihren Job ein?
  • Können Sie das große Ganze sehen, an dem Sie mitarbeiten – So wie der Steine behauende Mensch, der gefragt wird, was er da arbeite, antwortet: „Ich baue mit an einer Kathedrale“?

Gehören Sie auch zu den Menschen, die ihr Potenzial lieber unter Verschluss halten, damit Sie nicht noch mehr Arbeit oben drauf bekommen? Kennen Sie das auch, sich nicht so richtig, mit dem, was Sie zu bieten haben, an die Öffentlichkeit zu wagen, weil man das in Deutschland eben nicht so macht. Das potenzielle Schimpfwort „Streber“ hält uns immer noch ab, oder?

„Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre, würde ich dann das tun, was ich für heute plane? […] Denn fast alles, – all die von außen an einen herangetragenen Erwartungen, all der Stolz, all die Angst vor Peinlichkeiten oder vorm Versagen – all diese Dinge verschwinden angesichts des Todes einfach und lassen nur das übrig, was wirklich wichtig ist. […] Man ist vollkommen nackt. Es gibt keinen Grund, nicht seinem Herzen zu folgen.“ Steve Jobs

So wünsche ich Ihnen, dass Sie ins Nachdenken kommen, was Sie wirklich wollen und brauchen. Dabei möchte ich Sie gerne mit nützlichen Beiträgen in meinem Blog unterstützen. Holen Sie sich auch hier das Starter-Paket für die ersten Schritte in Ihr beruflich erfülltes Leben. Vielleicht hilft Ihnen auch mein Manifest dabei, im kommenden Jahr an einem glücklicheren Berufsleben zu arbeiten.

Beitragsbild: © www.pixabay.de (Da kommt natürlich die gelernte Schriftsetzerin wieder durch…)