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Berufliche Neuorientierung à la Carte – Teil 4: Essen und das Neue feiern


Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem beruflichen Neuentwurf!

(Umsetzungsphase, Online-Kurs Modul 9 und 10)

Nach einem langen Vorbereitungstag in der Küche und dem immer wieder anstrengenden Kochen geht es jetzt endlich ans Essen. Vielleicht werden Sie Ihr Menü erst einmal in kleinem Kreis verkosten wollen, um mit Hilfe Ihrer Testesser alles noch ein wenig zu optimieren. Manchmal müssen Sie es vielleicht auch ganz verwerfen, weil sie sich schlichtweg verschätzt haben. Die Kombination der Zutaten schmeckt doch nicht so gut, wie Sie sich das vorgestellt haben. Oder außer Ihnen schmeckt es niemandem? (Fisch an Orangenmarmelade oder Schokolade mit Kapern war vielleicht doch zu ausgefallen?) Lassen Sie sich nicht ermutigen. Die Kombination Ihrer Zutaten bietet wirklich so viele Möglichkeiten, dass Sie sicher eine neue Lieblingsidee finden können.

Wenn Sie sich dann auf ein Menü festgelegt haben und es an den Mann oder an die Frau, sprich an Kunden oder an Arbeitgeber bringen möchten, kommen weitere Schritte dazu, die ich Ihnen hier kurz vorstellen will. Restaurants sind auch nicht fertig mit der Arbeit, wenn sie die Speisekarte optimal vorbereitet haben, da wären dann noch Fragen der Bekanntmachung (Corporate Design, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing) zu klären, sowie Fragen des Vertriebs und des optimalen Services, bis sie den gewünschten Draht zu ihren Wunschkunden haben und sich vor Reservierungen nicht mehr retten können.

Wie kann ich vor dem großen Essen Probekochen?

Angenommen Sie haben da ein oder zwei großartige Ideen, trauen Sie sich aber noch nicht so recht zu oder möchten erst einmal abschätzen, ob diese Ihnen in der konkreten Umsetzung immer noch schmecken werden. Dann fangen Sie es klein an. Veranstalten Sie im kleinen Rahmen eine Verkostung und verfeinern Sie durch erste Kundenrückmeldungen Ihr Produkt.

Anna könnte (bevor sie ihre jetzige Anstellung kündigt und auf Arbeitsreise geht) ein oder zwei Testkunden gewinnen, denen sie ihre zukünftige Dienstleistung kostenlos anbietet. Und sie könnte auch eine Webinar-Happy-Hour mit kleinen Leckerbissen aus ihrer Schreibküche anbieten und sich dadurch bekannt machen.

Lorenz könnte eine tolle Präsentation erstellen, diese in Wohnanlagen für Senioren oder an Akademien für Ältere in Vorträgen vorstellen und ins Gespräch mit seiner zukünftigen Zielgruppe kommen, damit er mitbekommt, was diese wirklich interessiert und wo ihr echter Bedarf beim Thema Computeranwendungen ist. Oder er bietet einen Schnupper-Erlebniskurs mit dem Tablet an, das im Kurspreis inbegriffen ist und zeigt Anwendungen, die süchtig machen…

Beide haben sich dadurch bereits selbst einen kleinen Job in ihrem zukünftigen Arbeitsumfeld geschaffen. Sie merken beim Ausführen dieser Jobidee nun selbst, ob Ihnen die Küche, in die sie hineinschnuppern, gefällt, welche Köche da noch so unterwegs sind, was die Spielregeln der jeweiligen Chefkochs sind. Es geht also um Erfahrungen, die sehr leicht gemacht werden können, aber unbezahlbar sind, wenn Sie darauf eine ernsthafte Berufstätigkeit aufbauen möchten.

  • Welches kleine Probeprojekt könnten Sie entwickeln, um Ihre Idee zu verkosten?
  • Wer könnte Sie bei der Umsetzung unterstützen?
  • Wo könnten Sie Ihre Dienstleistung, Ihr Produkt oder Ihre neugierige Arbeitskraft anbieten?

Download Fragebogen: Häppchen 4 (10 Fragen)

Mit wem will ich essen?

Nach den ersten Erfahrungen mit Ihrem individuellen Menü und ersten Rückmeldungen der „Testverkoster“, hat sich Ihre Idee vielleicht nochmal geändert oder zugespitzt. Oder Sie haben sie verworfen und eine andere Idee getestet, die Ihnen nun mehr zusagt (manche benötigen hier auch Zeit, um mehrere Ideen auszuprobieren, bis sie lustvoll zubeißen).

Nun ist es an der Zeit aus der Idee ein echtes Vorhaben mit klarem Ziel zu machen.

  • Wie heißt Ihr smartes Ziel? (Sie alle können sicher Ziele nach der SMART-Formel formulieren.)
  • Aber noch wichtiger: Wie fühlt es sich an? Fühlen Sie eine Art Erwartungsspannung, so wie als Kind vor einem Geburtstag? (Und es geht ja auch um eine Geburtsstunde.)
  • Mit wem wollen Sie essen? Blättern Sie nochmal in Ihren Antworten der letzten „Häppchen“. Wer ist Ihre Zielgruppe? Wem möchten Sie Ihr Menü zum gemeinsamen Essen anbieten?

Lucys Ziel heißt: „Ich finde bis Ende 2016 eine Stelle als gut bezahlte Assistentin einer freundlichen essenFührungskraft in einem Umfeld, das mir gefällt.“

Sie kann sich schon gut am Schreibtisch stehen sehen und wüsste sofort, sagt sie, ob sie mit ihrem Chef klar kommen würde oder nicht (es muss für sie übrigens ein männlicher Chef sein). Sie hat ein bisschen Angst, weil sie als Industriekauffrau keine klassische Sekretärin ist, dafür hat sie aber vielseitige Erfahrungen in der Bürokommunikation und gute Zeugnisse aufzuweisen.

Am liebsten wäre es ihr, eine Stelle in einem „grünen Unternehmen“ oder in einem Architekturbüro zu finden, da sie sich schon immer sehr für Architektur interessiert. Branchenerfahrung hat sie auch in der Lebensmittelindustrie. Vielleicht bewirbt sie sich auch bei einem Biokonzern.

Die Zeitplanung und Plan B für Notfälle in der Küche?

Nachdem das Ziel klar ist, können Sie die Umsetzung Ihres Menüs wie jedes andere Projekt planen, mit einem Zeitplan und natürlich mit Meilensteinen: Wenn beispielsweise das Dessert fertig ist, gibt es erst einmal eine Kostprobe und auch der Wein sollte schon mal probiert werden. Verschieben Sie die große Feier nicht auf Danach, sondern gestalten Sie auch den Weg schon als Fest!

Und der gute Koch sorgt vor: Falls die Mousse au Chocolat gerinnt oder die Fleischklöpschen anbrennen, zaubert er immer eine Lösung aus dem Hut. Nehmen Sie Hindernisse vorweg und legen Sie mit Wenn-dann-Plänen alternative Wege oder andere Zubereitungsarten fest.

Anna überlegt: Wenn ich keinen Testkunden finde, dann erfinde ich einfach eine fiktive Firma und werbe mit diesen Mailings. Wenn ich mit meinen Webinaren nicht an klassische Redakteure herankomme (weil sie meine Fachkompetenz nicht anerkennen), dann gehe ich an Online-Redakteure, die sind da vielleicht offener. Wenn mir unterwegs das Geld ausgeht, weil nicht genug Aufträge reinkommen, werde ich eben (wie als Studentin) zwischendrin Work & Travel machen, das schreckt mich auch nicht ab. Etc.

  • Wie sieht Ihr Projektplan für die Umsetzung Ihres neuen Jobprojekts konkret aus?
  • Welche Hindernisse könnte es auf dem Weg geben und wie können sie ihnen begegnen?

Wie überzeuge ich beim gemeinsamen Essen?

Tatsächlich, Sie sind zu einem Vorbereitungsgespräch eingeladen oder Sie haben Ihren ersten bezahlten Auftrag. Jetzt werden Sie schon nervös, gell? Aber stellen Sie sich vor, Sie sind besten aufgestellt. Sie sind nun im besten Sinne des Wortes selbst-bewusst.

Wenige haben Ihre individuelle Leistung so systematisch und durchdacht aufgebaut wie Sie. Wenige wissen so genau, was Sie können und wollen – und was Sie nicht können und wollen. Damit haben Sie die beste Vorarbeit geleistet, um im Bewerbungsgespräch oder im Kundenkontakt zu glänzen.

Und das Beste ist: Wenn Sie Ihr Ding machen, strahlen Sie ganz von alleine und nichts überzeugt mehr als Präsenz und Authentizität. Wenn Sie von Ihrer Sache überzeugt sind, dann können Sie andere anstecken mit Ihrer Begeisterung. Ich habe es schon erlebt, dass extra eine Stelle für eine Person geschaffen wurde, weil die ausgeschriebene Stelle doch nicht zu 100 Prozent gepasst hatte. Aber das, was die Klientin anzubieten hatte, war so überzeugend, dass der Arbeitgeber lieber doch zugegriffen hat, bevor das Sahnestückchen an einen anderen Arbeitgeber geht…

  • Formulieren Sie zu jeder Ihrer Fähigkeiten und zu Ihrer Spezialität einen Satz
  • Bereiten Sie sich auch nochmal schriftlich auf die Frage vor: Was erwarten Sie von uns als Ihrem zukünftigen Arbeitgeber? Die Bestandteile der Antwort haben Sie bereits gesammelt.

Download Fragebogen: Häppchen 4 (10 Fragen)

Guten Appetit!

Lassen Sie es sich schmecken, ich freue mich, wenn Sie am Ziel Ihrer Träume angekommen sind. Und ich freue mich darüber hinaus für uns alle, dass jetzt auch andere etwas davon haben, wenn Sie lecker arbeiten: nämlich einen motivierten Mitarbeiter, eine glückliche Kollegin oder eine fähige Geschäftspartnerin!

Ich lade Sie herzlich ein, Ihre individuelle Jobmenü-Idee hier in die Kommentare zu schreiben. Erstens committen Sie sich dadurch, zweitens weiß ich dann, wofür ich Ihnen die Daumen drücken darf.

Liebe Grüße und viel Erfolg!

Ihre Martina Nohl

Berufliche Neuorientierung à la Carte – Teil 3: Kochen und Verkosten


Jetzt geht’s endlich ans Kochen: Ihr individuelles Jobmenü entsteht

(Kreativitäts- und Entwicklungsphase, Online-Kurs Modul 6, 7 und 8)

Stellen Sie sich vor, Sie dürfen ein Restaurant, Bistro oder endlich Ihr Lieblingscafé eröffnen. Nun haben Sie im letzten Teil der Artikelserie schon intensiv herausgefunden, was Ihr Stil, Ihr Geschmack, Ihr Ding ist. In diesem Teil werden Sie die Bausteine und Elemente verdichten, eventuell nochmals aussortieren und neu kombinieren. So kommen Sie zu Ihrem einzigartigen Angebot, das Ihre Person und Ihr Können verkörpert. Wegen dieser ganz individuellen Zusammensetzung werden die Menschen bei Ihnen essen wollen. Dieses ganz besondere Menü in dieser Zusammenstellung und Zubereitungsart bieten nur Sie und kein anderer Mensch auf dieser Welt.

Und dieser Zubereitungsprozess hat schon etwas Magisches. Niemand von uns möchte sich zeitgleich ein rohes Ei, einen Löffel Mehl, ein Stück Butter und obendrauf noch eine Prise Backpulver in den Mund schieben. Aber in gebackener und schön angerichteter Form würde doch niemand zu diesem Stückchen Kuchen nein sagen, oder?

– Also lassen Sie uns schauen, wie Sie Ihre Zutaten ganz alchemistisch durch Ihre individuelle Zubereitungsart auf eine neue Ebene heben, damit daraus ein Gesamtentwurf und vielleicht sogar ein Gesamtkunstwerk wird.

Was möchten Sie für andere kochen und anbieten?

Nachdem Sie sich so genau unter die Lupe genommen haben, zu welchem Schluss kommen Sie: Sind Sie eher der Typ für ein 5-Gänge-Menü? Mögen Sie eher die gute und deftige Hausmannskost? Stehen Sie für raffiniert zubereitete Köstlichkeiten, die möglicherweise nicht so vielen Menschen schmecken, dafür aber etwas Besonderes sind?

kochenWie soll die Zusammensetzung Ihrer zukünftigen Tätigkeit aussehen? Kochen Sie lieber angestellt oder selbstständig? Möchten Sie das eventuell kombinieren, weil die Spezialität, die Sie da im Sinn haben, möglicherweise in keiner Großküche Platz hat? Machen Sie sich auch Gedanken darüber, wie viel Zeit und wie viel Geld Sie bereit sind, in die Verwirklichung Ihres großen Vorhabens zu stecken. An welchen zeitlichen Horizont denken Sie, bis die ersten Gäste Ihr Angebot essen können?

Wie passt das Angebot in Ihre jetzige Lebensphase? Ist jetzt schon die Zeit gekommen, „Ihr eigenes Süppchen zu kochen“ oder sind Sie mit anderen Dingen (Kinder, Hausbau, Pflege der Eltern, Beziehungsstress) noch so beschäftigt, dass Sie nicht die notwendige Kraft aufbringen könnten?

Lucy weiß, dass sie niemals selbstständig sein möchte. Sie braucht geordnete Arbeitszeiten, klare Arbeitsvorgaben und ein Umfeld, in dem sie sich wohlfühlt. Ihre Stärke ist ihre Vielseitigkeit und ihr Talent zum Netzwerken. Das Thema oder Gebiet, in dem sie als Sachbearbeiterin tätig ist, ist ihr nicht so wichtig, Hauptsache es wird nicht langweilig und sie hat mit vielen Menschen zu tun. Auch als Assistentin eines Geschäftsführers oder an der Rezeption kann sie sich gut sehen. Diese Erkenntnis erleichtert sie, weil sie sich innerhalb ihrer Branche mit entsprechender Berufserfahrung weiterbewerben kann und nicht „ganz was anderes“ machen muss, wie sie befürchtet hatte. Wichtig für Lucy sind ausgezeichnete Bewerbungsunterlagen, damit sie die Chance hat, mit ihrer Persönlichkeit im Vorstellungsgespräch zu punkten.

Download Fragebogen: Häppchen 3 (10 Fragen)

Fragen über Fragen. Hier noch einmal für Sie zusammengefasst:

  • Welcher Angebots-Typ sind Sie? Welchen Anspruch haben Sie an Ihren zukünftigen Arbeitsplatz? Wie viele Gänge benötigen Sie?
  • Welche Zeiten, welche Orte benötigen Sie, um gerne und ausdauernd den Kochlöffel zu schwingen?
  • Sind Sie ein Patchwork-Arbeiter, der gerne zwei bis drei unterschiedliche Jobs parallel fährt? (Beispielsweise am Wochenende selbstständig auf dem Markt, in der Woche drei Tage im Büro oder vormittags angestellt, nachmittags selbstständig?).
  • Bringen Sie die notwendige Disziplin, das Durchhaltevermögen und Organisationstalent für diese Art von Arbeiten mit? Welche Ihrer Fähigkeiten würden Ihnen helfen bei der Gestaltung eines komplexen Arbeitsmenüs?

Wie wird aus dem, was ich mitbringe, das absolutes Traumgericht?

Alle Zutaten, die Sie mitbringen, um Ihr individuelles Menü/Angebot für den Arbeitsmarkt zu gestalten, können in unterschiedlichster Zubereitungsart verwendet werden. Pilze können frisch, aus der Dose oder gefriergetrocknet sein, man kann sie in der Suppe, im Auflauf oder gefüllt einsetzen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Genauso geht es jetzt auch darum, die Bestandteile Ihrer zukünftigen Arbeit clever und lecker zu kombinieren, damit Sie Freude daran haben, aber auch Ihr zukünftiger Arbeitgeber oder Kunde Ihnen Ihr Angebot aus der Hand reißt wie warme Semmeln.

Anna kann besonders gut Mailings schreiben, obwohl sie keine Redakteurin ist, hat sie diesen frechen und humorvollen Stil, der besonders bei jungen Startups gut ankommt. Sie bietet ihnen an, Mailings und Newsletter für sie zu schreiben, die jeweils an besondere Ereignisse geknüpft sind (Nikolaus, Tag des Kusses, Weltfrauentag etc.). Darüber hinaus könnten sie Menschen über Webinare schulen, ebenfalls locker und verständlich werblich schreiben zu lernen (Mitarbeiter in Werbeagenturen, Redaktionen und Einzelunternehmer). Anna ist gerne unterwegs. Nichts hindert sie daran, diese Tätigkeiten während ihrer ausgiebigen Reisen durchzuführen. Sie ist offen für eine Festanstellung, wenn sie ihr angeboten wird. Bis dahin versucht sie, sich als Solopreneurin ohne Gründungskapital selbstständig zu machen.

  • Was ist Ihre Spezialität: Welche Tätigkeiten können Sie mit welchen Menschen (oder Materialien) an welchem Ort zu welcher Zeit am besten?
  • Welche Themen bringen Sie auf welche Weise einzigartig in Ihr Arbeitsumfeld ein. Für wen besonders?
  • Wie können Sie Ihre Spezialität zusätzlich so inszenieren, dass daraus für alle ein Erlebnis wird?

Download Fragebogen: Häppchen 3 (10 Fragen)

Welche Möglichkeiten gibt’s noch?

Wenn Sie die Zutaten auf den Tisch legen, beispielsweise im Freundeskreis oder mit ein paar Vertrauten, die Sie gerne unterstützen und auch wirklich konstruktiv sind, dann machen Sie doch einmal ein gemeinsames Brainstorming. Sie kennen die Brainstorming-Regeln: Verrückt sein und Trittbrettfahren (sich an Ideen anderer hängen) ist absolut erlaubt. Aussortiert wird später.

Lorenz kommt mit den Zutaten: „Organisationstalent, Senioren, Computer, anders lehren“ und erfindet beispielsweise Kombinationen von:

  • Computer-/Internet-/Handy-Fortbildungszentrum für Senioren
  • Installation von Computer-Erlebnisräumen in Altenheimen
  • Gründen einer Seniorenfirma, die anderen Senioren Nachhilfe in Computeranwendungen gibt
  • Aufbau eines Produktions- und Vertriebssystems für den ultimativen altengerechten Computer
  • Events und Weiterbildungszentrum mit Computeranwendungen für Senioren, die den Lebensabend bereichern (Datingportale, Spiele, Gehirntraining, Reisen online)
  • Eine Stelle in der Personalentwicklung in Unternehmen, die vermehrt ältere Mitarbeiter einstellen. Hier klärt er individuell den Fortbildungsbedarf und kann auch selbst Schulungen halten.

Jetzt sind Sie an der Reihe. Sichten Sie Ihre Antworten und markern Sie die wichtigsten Zutaten an. Ich empfehle Ihnen nicht mehr als 4 bis 7. Man kann ein Gericht auch überfrachten, dann schmeckt man gar nichts mehr und der Charakter wird verwässert.

  • Für welche Zutatenauswahl entscheiden Sie sich?
  • Welche Kombinationen fallen Ihnen ein, welche dem kleinen Team, das Sie zur Unterstützung fragen?
  • Welche Ideen riechen köstlich? Welche werden Ihnen voraussichtlich nicht schmecken, auch wenn die Zutaten stimmen (aus welchen Gründen auch immer – Sie müssen sich da gar nicht rechtfertigen).

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In Teil 4 geht es dann um ein erstes Ausprobieren und die Umsetzung. Bleiben Sie dran!

Berufliche Neuorientierung à la Carte – Teil 2: Das Menü zusammenstellen


So stellen Sie sich Ihr individuelles Job-Menü zusammen

(Erarbeitungsphase, Online-Kurs Modul 3, 4 und 5)

Im zweiten Teil Ihrer Reise zum maßgeschneiderten Job oder zu dem Menü Ihres Lebens geht es weiter auf dem Weg nach innen, zu dem, was Sie wirklich wirklich wollen.

Die Bestandsaufnahme wird nun erweitert, um den Blick nach vorn. Sie sieben Zutaten, Elemente und Lieblingessen aus, die Sie beibehalten wollen und Sie spüren nach vorne, was Ihnen noch fehlt, damit das Menü so richtig stimmig und rund für Sie wird.

In einer lauten Welt überhören wir gerne unsere leise innere Stimme, unsere eigene Chefköchin, die ganz genau weiß, was gut für uns ist.

Was können Sie besonders gut?

Was sind die Tätigkeiten im großen beruflichen Umfeld, die Sie sofort anpacken würden, wenn Sie die Wahl hätten? Was tun Sie schon immer gerne und gut? Was tun Sie aber auch gut und nicht gerne? Diese Fragen sind gar nicht leicht zu beantworten. Ich sehe oft fragende Gesichter, wenn Menschen auch nur fünf Dinge aufzählen sollen, die Sie gut können und gerne tun.

Wenn Sie die besten Spagetti-Bolognese in Ihrer Stadt kochen, wissen Sie das oft gar nicht selbst zu schätzen, Sie müssen es sich sagen lassen, damit es Ihnen bewusst wird.

So werden Sie in dieser Phase auch andere Menschen um eine Rückmeldung bitten: Wenn du frei wählen würdest, was würdest du bei mir bestellen? Was bekommst du nur bei mir und bei anderen nicht in dem Maße oder in der Kombination?

Lassen Sie sich beschenken und lassen Sie sich sagen, was anderen bei Ihnen gut schmeckt. Mag sein, Sie denken, das ist doch einfach, das geht so leicht, das kann nichts Wertvolles sein? Und dennoch sind genau die Ihnen zurückgemeldeten Fähigkeiten wichtige Hinweise, was Sie später auf den Markt bringen können, auch wenn es für Sie selbstverständlich ist.

Mögen Sie auch so richtig gutes Sauerteigbrot, das nicht im Backshop aufgebacken ist, sondern direkt aus dem Holzofen kommt? Man kann es viele Jahre essen, ohne dass es einem über wird. Es ist einfach und doch kann es nicht jeder in dieser Qualität liefern.

  • Was ist Ihr Brot? Was ist das, was Sie gut können und andere von Ihnen haben wollen?
  • Für welche Aktivitäten und Tätigkeiten stehen Sie, wenn Sie sich einmal von außen betrachten? Was bleibt immer wieder an Ihnen hängen? Nehmen Sie diese Dinge genauestens unter die Lupe. Was davon ist wirklich „Ihr Ding“, was haben Sie nur geerbt? Was davon tun Sie aus Gewohnheit, Gutmütigkeit oder weil es eben niemand anders so gut kann wie Sie? Fokussieren Sie sich auf die Fähigkeiten, die dann noch übrig bleiben.

Welche Küche möchten Sie näher kennenlernen?

Es gibt immer wieder Menschen, die wir beneiden und mit denen wir gerne die Küche oder das Menü tauschen würden. Vielleicht hat das auch etwas damit zu tun, dass das Essen auf dem Teller des Nachbarn immer einen Hauch verlockender aussieht – kennen Sie das auch? Hier liegt oft ein erster Geruschneiden_blogch nach dem neuen Leben in der Luft. Machen Sie sich bewusst, welcher Aspekt der Tätigkeit des anderen oder welcher Geschmack der Arbeitsgestaltung Sie reizen würden.

Wir alle haben ein bestimmtes Arbeitsumfeld, eine Branche oder eine bestimmte Berufskultur näher kennengelernt oder gar mehrere. Aber das Arbeitsleben ist bunt. Auch mit Mitte 40 stehen Ihnen andere Küchen offen, vielleicht nicht als Chefkoch, vielleicht aber an im Einkauf oder in der Kundenbetreuung. Nur weil Sie in den letzten zehn Jahren in der Büroküche gearbeitet haben, heißt das nicht, dass die Gartenküche, die Architekturküche oder das Literaturcafé für Sie geschlossen ist.

  • Welche Küchen dieser Welt wollten Sie schon immer einmal probieren und verkosten?
  • Was wollten Sie schon immer einmal selbst tun und haben es sich nie getraut ­ ­– weil es vielleicht bisher nicht zu Ihrem Umfeld passt und Sie damit „aus der Reihe tanzen“?

Wovon möchten Sie mehr essen, was möchten Sie noch entdecken?

Wir alle haben klare geschmackliche Vorlieben und bestellen auch im Restaurant meist eine kleine Palette des immer Gleichen. Da sind wir uns oft über lange Jahre treu. Aber auch hier können Sie sich fragen: Bestelle ich das, weil es mir wirklich besser schmeckt, als das andere auf der Karte? Habe ich diese Vorannahme schon mal überprüft? Bestelle ich nur aus Gewohnheit oder weil ich mir gerade „keinen Kopf“ machen will?

Sortieren Sie doch mal Ihr Alltagskochbuch aus: Welche Rezepte und Interessen sind eigentlich schon lange nicht mehr Ihr Ding? Vielleicht meinen Sie, sie behalten zu müssen, weil der Rest der Familie sie noch braucht.

Welche sind Ihre Dauerbrenner, auf die Sie sich voraussichtlich auch in einigen Jahren noch freuen? Welche Interessen liegen schon lange bereit und warten darauf, einmal ausprobiert zu werden? Was hindert Sie daran, das erste davon einmal zu testen?

  • Was schmeckt Ihnen richtig lecker – vielleicht auch nach Jahren noch? Was ist Ihre Welt, in der Sie sich immer wieder finden (in Buchhandlungen, im Internet, beim TV-Programm, in Kursen)?
  • In welchen Feldern und Interessen vergessen Sie die Zeit und sind möglicherweise über die Jahre bereits Experte/Expertin geworden, ohne dass Sie das bewusst angestrebt haben?

Download Fragebogen: Häppchen 2 (10 Fragen)

Was ist Ihnen wichtig, beim Kochen und beim Essen?

Die Zutaten und das Gericht sind das eine. Doch was uns beim Kochen wichtig ist, wenn wir beispielsweise mit uns alleine und für uns alleine kochen oder auch im gemeinsamen Kochen mit anderen, ist oft subtil. Da kann ein falscher Handgriff, ein blöder Satz oder der falsche Umgang mit den Zutaten uns schon die Vorfreude auf das gute Menü verderben.

Wir sprechen hier von Ihren Werten. Werte sind in der Berufsorientierungsliteratur oft sehr hoch aufgehängt. Ich empfehle Ihnen, schauen Sie lieber genau hin im Alltag. Hier zeigt sich, was Ihnen tatsächlich wichtig ist. Denn wir stehen meistens nicht für irgendwelche abstrakten Werte wie den Weltfrieden oder globale Gerechtigkeit ein, aber wir achten sehr wohl in unserem Alltag darauf beispielsweise ein harmonisches Umfeld zu schaffen, authentisch zu kommunizieren oder genügend Zeit für unsere Selbstverwirklichung zu finden. Und schon haben Sie drei Werte herausgefischt, mit denen Sie arbeiten können.

Also, Wertefragen sind oft gar nicht direkt zu beantworten. Wir können sie aber indirekt ableiten: aus dem, wie wir handeln, welche Ansprüche wir an unsere engen Vertrauten und Partner legen und wofür wir uns einsetzen, was wir gleichsam zutiefst „brauchen“.

Lucy weiß, dass ihr gute Beziehungen extrem wichtig sind, sie ist ein extravertierter Mensch, der im Kontakt aufblüht. Sie macht gerne andere glücklich. Das klappt in ihrer jetzigen Stelle hinter Aktenbergen nicht. Sie braucht auch Anerkennung, damit sie motiviert ist, Höchstleistungen zu bringen. Ihre Wohnung ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und sehr gemütlich. Ja, sie braucht ein Wohlfühlumfeld auch in Arbeit, sagt sie. Umweltschutz ist ihr auch wichtig, sie engagiert sich im NABU. – Und schon hat sie eine Handvoll Kriterien, mit denen sie eine zukünftige Stelle schnell einschätzen kann, ob sie zu ihr und ihren Werten passt oder nicht.

  • Was ist Ihnen für Sie ganz persönlich wichtig? Was ist ein hohes Gut für Sie? Was sollte jemand, der es näher mit Ihnen zu tun haben will, beachten? Wenn Sie jemanden, der Sie nicht kennt, in Ihre Wohnung lassen, wie würde er Sie beschreiben? Was ist Ihnen wichtig?
  • Wonach sehnen Sie sich schon seit längerem, können es aber in Ihrem aktuellen Umfeld nicht so richtig leben und zur Geltung bringen? (Beispielsweise nach mehr Unabhängigkeit oder Großzügigkeit oder Disziplin im Umsetzen von Zielen?)
  • Was ist Ihnen wichtig im Zusammensein mit anderen, in Ihrer Familie und Ihrem Freundeskreis beispielsweise beim gemeinsamen Essen?
  • Und worauf legen Sie Wert in der Welt draußen, in der Sie zukünftig mitkochen wollen? Wofür treten Sie ein, z.B. in der Kommunikation anderen, im Umgang mit Materialien oder in der Unternehmenskultur Ihres zukünftigen Arbeitsfelds?

Download Fragebogen: Häppchen 2 (10 Fragen)

Berufliche Neuorientierung à la Carte – Endlich lecker arbeiten! Teil 1: Zutaten sichten und sammeln

Vielleicht sind Sie beruflich unzufrieden, aber sie finden das Thema berufliche Neuorientierung einfach unüberschaubar. Möglicherweise auch ein bisschen unsexy, so dass Sie gar keine Lust haben, sich damit zu befassen?

Also, wie geht berufliche Neuorientierung, die Spaß macht? In dieser 4-teiligen Artikelserie möchte ich Ihnen den Prozess von den ersten suchenden Anfängen bis zur neuen Jobidee einmal in anderer Form vorstellen. Ich vergleiche Ihren zukünftigen Job, der zu Ihnen passt, mit der Gestaltung Ihres Lieblingsmenüs.

Kurz zu mir: Ich arbeite seit vielen Jahren als Laufbahnberaterin und Veränderungscoach überwiegend mit Menschen in der zweiten Lebenshälfte, die es nochmal wissen wollen; die noch einmal neu für sich schauen möchten, was das Leben ihnen noch zu bieten hat; die sich fragen, ob das schon alles gewesen ist, oder wo sie die Würze und das Festessen des gelungenen Lebens (endlich) finden können.

Sie ahnen schon, das geht weit über normale Jobfindungsprozesse hinaus. Hier geht es um nichts weniger als um Ihr Leben. Der Fokus liegt immer auf einer für Sie sinnstiftenden Tätigkeit, die Wirkung zeigt sich aber in Ihrem ganzen Leben.

Wenn Sie „à la carte“ bestellen, dann kombinieren Sie Ihr ureigenes Menü. Das können Sie allerdings erst bestellen, wenn Sie wissen, was Ihnen schmeckt und was Ihnen auch bekommt. Den Bestandteilen dieses individuellen Lebens- und Arbeitsmenüs auf die Spur zu kommen, und diese passend für Ihre jetzige Lebenssituation zu kombinieren, ist die Kunst. Und das müssen Sie nicht alleine schaffen. Sie dürfen sich unterstützen lassen. Kochen und Essen macht mehr Spaß in Gesellschaft und mit der notwendigen Unterstützung, wenn es brenzlig wird.

Ich freue mich, wenn Sie mich auf dieser kulinarischen Joberfindungsreise begleiten. Und vielleicht wecken die ersten Appetithäppchen auch Ihren Hunger auf einen erfüllten Job?

Sie bekommen jeweils 10 Fragen pro Artikel mit auf den Weg. Damit können Sie direkt mit dem Kochen anfangen. Und wer weiß, vielleicht wird sogar im Löffelumdrehen Ihr persönliches Job-Menü daraus?

Download Fragebogen: Häppchen Teil 1 (10 Fragen)

 

Teil 1: Das Menü vorbereiten. Zutaten sichten und sammeln

(Einstiegsphase des Prozesses, Online-Kurs Modul 1 und 2)

Im ersten Teil Ihres beruflichen Neuorientierungsprozesses gehen Sie ganz neugierig auf Entdeckungsreise zu sich selbst. Sie erkunden Vergessenes und Vergrabenes, möglicherweise alte Rezepte Ihrer Großmutter oder den abgestellten und nie wieder geöffneten Koffer Ihres vorletzten Jobs, mit dem Sie vielleicht nie richtig abgeschlossen haben. Es ist erlaubt, dass Sie sich treiben lassen und spüren, wo es Sie mehr und wo es Sie weniger hin zieht. Sie brauchen noch gar kein Ziel. Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Eichhörnchen, das eifrig seine Vorräte und Schätze für den Winter zusammenträgt.

Warum will ich „mein neues Job-Menü“ finden?

Vielleicht denken Sie schon eine Weile darüber nach, sich auf den Weg der beruflichen Neuorientierung zu machen. Möglicherweise ist Ihr aktuelles Berufsleben fad geworden, oder zu heiß oder es schmeckt Ihnen aus anderen Gründen nicht mehr.

Das heißt nicht, dass Sie gleich Ihren Job wechseln müssen. Vielleicht wissen Sie am Ende des Wegs auch nur besser, was Sie an Ihrem jetzigen Arbeitsplatz anders handhaben können, um mehr Zeiten im Flow zu arbeiten. Und Sie haben möglicherweise einen Plan B in der Tasche, der Sie innerlich freier sein lässt. Denn Sie wissen, was Sie tun können, wenn Sie doch einmal wechseln möchten. Oder Sie haben einige Dinge für sich entdeckt, die Ihr Leben so bereichern werden, dass die bezahlte berufliche Arbeit einen anderen Stellenwert erhält.

Einer der ersten Schritte auf dem Weg ist, dass Sie sich bewusst werden, warum Sie Zeit, Energie und vielleicht sogar Geld in den Prozess investieren wollen.

  • Warum ist Ihnen erfülltes Arbeiten so wichtig?
  • Was müsste passieren, damit Sie nach dem Prozess zufrieden und kraftvoll Ihren weiteren beruflichen Weg in die Hand nehmen? Welches Ergebnis bräuchten Sie für sich, damit sich Ihre Investition in Ihr ureigenes Arbeitsmenü absolut gelohnt hat?

Was schmeckt mir eigentlich?

Viele von uns sind durch jahrelange Arbeitsinhalte und Arbeitsbedingungen, mit denen wir nie so ganz zufrieden waren, „abgebrüht“. Es ist wie mit dem Frosch im Wasser, das langsam erhitzt wird. Der Frosch scheint den Temperaturanstieg zu verkraften – aber plötzlich war es doch zu viel…

Nun gilt es wieder neu zu entdecken und zu kosten, was Sie mögen und was Ihnen gut tut. Das braucht Zeit. Unsere Sinne müssen dafür erst wieder sensibilisiert werden, um zu fühlen, was uns entspricht und wo wir uns aus Sachzwängen schlichtweg verbogen und angepasst haben.

Dieses Verbiegen und das Eigene nicht schmecken dürfen, hat seine Wurzeln oft schon in der Herkunftsfamilie. Hier wurde bestimmt, was uns schmecken darf, welchen Werdegang wir einschlagen sollten und was wir überhaupt kennengelernt haben, um uns möglicherweise dafür entscheiden zu können.

  • Wie war der Stellenwert von Arbeit in Ihrer Herkunftsfamilie? Wie hat die Arbeit Ihren Eltern und engen Bezugspersonen geschmeckt?
  • Welche Botschaften zur Wahl Ihres Berufs haben Sie empfangen und wie haben Sie sich dazu verhalten?

Welche Zutaten sind meine?

Ihre jetziger Job und Ihre vergangenen Jobs bestehen aus verschiedensten Zutaten: Aus Tätigkeiten, Menschen, Orten, Materialien, Prozessen usw. mit denen Sie in immer wieder neuen Kombinationen arbeiten. Sichten Sie doch einmal, welche Zutaten Sie mögen und welche Zutaten bei Ihnen möglicherweise besser schmecken als bei anderen.

Dieser Blogartikel hilft Ihnen dabei: „Sind Sie zufrieden im Job? Machen Sie den Eigentlichkeitstest!

Wenn Sie in Ihrer beruflichen Biografie zurückgehen, werden Sie immer wieder einzelne Gerichte und Highlights entdecken, bei denen Sie im Rückblick sagen können: Ja, das war prima, da hat alles gestimmt und ich war ganz in meinem Element. Diese roten Fäden zu entdecken ist Gold wert. Denn diese bilden Teil der Grundwürze Ihres Lebens. Mag sein, dass das ein oder andere Ihnen bisher unbekannte Gewürz hier noch dazukommt. Aber wenn Sie aus der Grundmischung Ihres bisherigen Lebens schon einmal das herausfiltern, was gut und nährend war, dann sind Sie einen großen Schritt weiter.

  • Welche Zutaten und Erinnerungen Ihres bisherigen Berufslebens waren eigentlich optimal und sind Ihnen gut bekommen?
  • Wie sähe aus Ihrer jetzigen Perspektive ein gelungenes Menü für Sie aus?
  • Gibt es besondere Gewürze und Extras, auf die Sie auf keinen Fall verzichten wollen (Arbeit an der frischen Luft, ein eigenes Büro, Ihr Hund, der dabei sein muss etc.)?

Welcher Essens- und Kochtyp sind Sie?

zutaten_blogWenn Sie langfristig erfüllt arbeiten möchten, dann wäre es gut, dass Sie wissen, wie Sie gerne kochen und essen. Sind Sie die Strukturierte, die alles erst einmal bereit legen muss, um dann in einem Affentempo den Kochvorgang durchzuführen? Sind Sie ein Starkoch, der die Küche managet und das Aushängeschild des Hauses ist? Sind Sie die gute Seele der Küche, die alle bei Laune hält, auch wenn es mal wieder hektisch wird, und etwas überkocht?

Brauchen Sie ein Umfeld mit lauter, fröhlicher Musik, damit Sie sich wohl fühlen und zu vollem Arbeitstempo auflaufen oder brauchen Sie kreative Ruhe und Ordnung, damit Sie Ihre volle Performance entfalten? Wie sollte das Arbeitsumfeld Ihres Jobs für Sie eingerichtet sein, damit Sie sich dort wie zuhause fühlen können?

Und damit nicht genug. Wir sind immer auch viele. An einem Tag mögen wir es gerne weich und zuckrig, dann wieder scharf und herzhaft. Welche aparten oder harmonischen Kombinationen stehen bei Ihnen gerade auf Ihrer inneren Speisekarte?

  • Wo sehen Sie sich im großen Spielfeld der Arbeitsrollen?
  • Wie darf Ihre Küche als Ihr Arbeitsumfeld gestaltet und ausgestattet sein, damit Sie darin zur Hochform auflaufen?
  • Und welche Seelen schlagen in Ihrer Brust? Welche verschiedenen Persönlichkeitsfacetten möchten Sie gerne zur vollen Blüte bringen?

Download Fragebogen: Häppchen Teil 1 (10 Fragen)