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Angst vor beruflicher Veränderung?

Angst vor beruflicher Veränderung? Wie Sie Ihren inneren Elefanten zähmen!


Vielleicht leiden auch Sie schon lange unter Ihrer beruflichen Unzufriedenheit wie unter einer „milden, chronischen Krankheit“ (Frithjof Bergmann)? Immer wenn Sie sich dieser „Krankheit“ zuwenden, zeigt sich aber sofort die Angst. Die kommt dann mit Fragen im Schlepptau wie: „Schaffst du das? Kannst du dir das finanziell überhaupt leisten, wie willst du dann deine Familie ernähren? Bin du nicht schon zu alt, um dich beruflich zu verändern?“

Wenn diese Fragen zu groß oder zu laut werden, wird Ihnen das so unangenehm, dass Sie Ihre Unzufriedenheit schnell wieder an ihren Platz verweisen und wie einem nervigen Kind zurufen: „Stör mich nicht, ich hab’ jetzt einfach keine Zeit für dich!“ Aber Sie kennen das ja: Dann geht es erst richtig los mit dem Geschrei oder Ihre „chronische Krankheit“ verschafft sich Gehör, indem sie kräftiger zuschlägt.

Lassen Sie uns in diesem Artikel auf die Suche gehen, warum uns die Angst so unglaublich unangenehm ist und wie es möglich wird, ihr freundlich zu begegnen und mit ihr einen Deal einzugehen, um sie zur Zusammenarbeit zu bewegen.

Ängste und Widerstand annehmen

Überall ist heute zu lesen: „Nehmen Sie Ihre Ängste an, lassen Sie los…“, aber kein Mensch erklärt einem, wie das gehen soll. Vielleicht stecken Sie mittendrin in der Arbeit an einem beruflichen Zukunftsentwurf – allein oder in einer Laubahnberatung – und plötzlich erwischt es Sie eiskalt in Form des bekannten inneren Dialogs: „Mach dich doch nicht lächerlich, wie soll das gehen? Dafür bist du doch gar nicht qualifiziert! Was wird dein Mann dazu sagen, wenn du der Familienkasse auf der Tasche liegst?“

Sie erkennen die Angst an den klaren und häufig wenig freundlichen Du-Botschaften. Stellen Sie sich Ihre Ängste vor wie einen oder mehrere behäbige Elefanten, die um Ihre Komfortzone aufgestellt sind und dazu da sind, Sie zu beschützen. Sobald Sie die Komfortzone – und sei es auch nur gedanklich – verlassen wollen, werden sie unruhig bis aggressiv und schießen diese Du-Botschaften ab. Oft lassen wir uns von ihnen ins Bockshorn jagen und lassen unsere Veränderungsgedanken wieder in der Versenkung verschwinden, weil wir keine Lust (sprich Angst) vor der Konfrontation mit unserer Angst (sprich unseren Elefanten) haben. Dann bleiben wir halt weiter in der Komfortzone.

Wie können Sie nun diese Angst-Stimmen annehmen und sie gleichzeitig loslassen? Das erste ist, dass Sie sie tatsächlich hören und ernst nehmen. Sie merken innerlich auf: Aha, da sind sie wieder, meine Leibwächter-Elefantenstimmen. Ich habe wohl an irgendwas gedacht, was außerhalb meiner Komfortzone liegt. Aufruhr in der Elefantenherde! Da scheint es tatsächlich um etwas Wesentliches zu gehen, was mein Leben verändern könnte!

Wenn Sie die Stimmen als Warnsignal hören und beachten, das diese Ihnen die Grenze zeigen, bewerten Sie sie nicht als lästig, nervig oder schlecht, sondern Sie schauen sie beobachtend und weitgehend wertfrei an. Stellen Sie sich einfach vor, Sie begeben sich in die Beobachterposition und setzen sich als kleines Männchen auf Ihre eigene Schulter schauen zu, was da so bei Ihnen innen passiert. Damit distanzieren Sie sich emotional von dem inneren Kampf, der sich da andeutet und lassen sich nicht mit reinziehen. Es macht auch wenig Sinn, den Elefanten zu beschimpfen und zu versuchen, ihn mit Gewalt wegzudrücken (was wir regelmäßig mit diesen Stimmen tun), aber haben Sie schon mal probiert, einen Elefanten zu verschieben?

Der Deal mit der Angst

Nehmen wir mal an, Sie wollen also diesmal dabeibleiben und die Angst ernst nehmen. Was können Sie noch tun? Sie können sozusagen von dieser Beobachterposition beruhigend auf die Angst einreden und den aufgeregten Elefanten besänftigen. Sehen Sie sich dabei als Team: „Schau, ich habe ja gar nichts Schlimmes vor. Lass mich mal kurz vorbei, ich bin auch gleich zurück. Ich will nur mal gucken.“ Und wenn das noch nicht reicht, dann argumentieren Sie vielleicht: „Von hier oben in meiner Beobachterposition kann ich sehen, dass es sonst bald schwierig wird, wenn wir nichts tun. Vielleicht werden wir krank oder wir stehen ohne Alternative da, wenn unser Geschäftszweig outgesourced wird. Wir sollten da auf Nummer sicher gehen.“ Der Elefant mag Sicherheit, denn er will Sie und das Gesamtsystem beschützen. Also geben Sie ihm innere Sicherheit.

Stellen Sie sich vor, um Ihre Komfortzone herum liegt der See der Veränderung. Malen Sie dem Elefanten aus, wie Sie nur mal kurz Ihren Zeh in den See der Veränderung strecken, um die Temperatur zu prüfen, vielleicht ist es ja gar nicht so kalt oder heiß wie gedacht? Sie tun nur mal so, also ob Sie sich der Frage, wo Sie beruflich hinwollen, vorübergehend zuwenden. Vielleicht entdecken Sie da im Spiegelbild dieses Sees die ein oder andere berufliche Idee, aber niemand hat gesagt, dass Sie sie umsetzen müssen – und wenn, dann schon gar nicht sofort. Außer, Sie haben wirklich Lust darauf und können gar nicht mehr anders. Aber dann steht Ihnen Ihr innerer Elefant auch nicht mehr im Weg, dann kann er es gar nicht erwarten, loszurennen und im See zu baden, aber dazu später mehr.

Angst ist ein Scheinriese

Wussten Sie, dass Angst ein Scheinriese ist? Ich habe bei Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer in meiner Kindheit gelernt, was ein Scheinriese ist: Wenn man auf ihn zugeht, wird er immer kleiner. Also gerade anders herum, als in unserer Alltagswahrnehmung, in der die Dinge immer größer werden, wenn wir auf sie zugehen. In dem Moment, in dem Sie durch die Angst hindurchgehen, ist sie weg. Denken Sie einmal an eine Situation in Ihrem Leben zurück, wo Sie sich einen Ruck gegeben haben und trotz und mit Angst etwas getan oder jemanden angesprochen haben: In dem Moment der Handlung ist die Angst noch da und ist es getan, ist sie weg, da gibt es höchstens noch ein kleines aufgeregtes Nachzittern, das aber eher freudig ist als negativ.

Ich glaube nicht, dass wir unserer Angst mit dem Mantra: „Ich lasse dich los“ beikommen. Unsere Angst und wir sind ein Team. Unsere Angst ist die Kehrseite unseres Mutes.

„Angst beginnt im Kopf. Mut ebenso.“

Ich denke, das sollten wir ausprobieren und Angst als Wegweiser nehmen, der uns zeigt, wann es wirklich für uns um etwas geht. Die Angst ist dann aber nicht weg, sondern sie bleibt bei uns und wir machen uns trotz und mir ihr auf den Weg. Aber da sind wir wieder bei unserem Elefanten, das geht nicht im Hauruck-Verfahren.

Die Macht der kleinen Schritte

Stellen Sie sich erneut vor, Sie locken einen Elefanten. Wenn Ihnen das zu schwer fällt, dann locken Sie ein anderes Tier. Vielleicht ist es auch manchmal Zeit für einen liebevollen Schubs, wenn der richtige Moment gekommen ist. Dabei sprechen beruhigend auf den Elefanten ein, Sie verlangen nicht zu viel, sondern nur ganz kleine Schritte, die gar nicht wehtun. Was wären denn Ihre kleinen Schritte, die Sie in Richtung berufliche Veränderung gehen könnten und die noch gar nicht weh tun?

Hier ein paar Ideen:

  • Mit jemanden sprechen, der sich gerade beruflich verändert hat und ganz glücklich wirkt.
  • Ein telefonisches Vorgespräch mit einer Laufbahnberaterin oder einem Karrierecoach führen und vorsichtig fragen, wie so eine berufliche Beratung denn ganz praktisch ablaufen würde.
  • Nur mal ganz unverbindlich Onlinekurse zur beruflichen Veränderung anschauen.
  • In einer Buchhandlung oder im Internet Bücher zur beruflichen Neuorientierung, Standortbestimmung oder zu Design your Job durchstöbern.
  • Mit Menschen sprechen, die etwas für Sie beruflich Spannendes machen und sie fragen, wie sie dorthin gekommen sind.

Wenn diese ersten Schritte getan sind, werden Sie merken, ob Sie Lust haben, nächste kleine Schritte weiterzugehen. Vielleicht haben Sie gleichzeitig Lust und Angst, das ist gut, denn dann wissen Sie, dass Ihr Alarmsystem und Ihr Leibwächterelefant mit von der Partie ist und auf Sie aufpasst, damit Sie nichts Unvernünftiges tun werden.

Die Kraft der Visualisierung nutzen

Und wenn Ihr Elefant sich immer noch sträubt und zu viele Gegenargumente findet, beispielsweise, dass jetzt sicher nicht der richtige Zeitpunkt ist oder das alles doch eine mindestens eine Nummer zu groß ist für Sie?

Dann locken Sie ihn auf eine Weise, durch die sich der Elefant gerne bewegen lässt – beispielsweise mit Elefantenleckerlis. Was das ist? Nutzen Sie die Macht Ihrer inneren Bilder, indem Sie sich ausmalen, dass alles auch ganz anders sein könnte, als aktuell in ihrem sicheren, aber eben auch zunehmend unbefriedigenden Job zu sitzen. Malen Sie sich in kräftigen Farben aus, wie Sie (nur mal ganz fiktiv) alternativ arbeiten wollen: Wie sieht Ihr Büro aus? Vielleicht arbeiten Sie auch in der Natur? Wie sehen Sie selbst da aus, welche Kleidung haben Sie an, wie sprechen Sie, was tun Sie? Welche Personen oder Arbeitsumgebungen sehen Sie?

Ist alles, was Sie da sehen, schon attraktiv genug, um den Elefanten zu motivieren, oder braucht es noch mutigere Bilder, die so richtig sinnlich ausgemalt sind? Der Elefant ist bei aller Behäbigkeit und bei seinem Sicherheitsbedürfnis auch ein Träumer und ein Romantiker. Geben Sie ihm Futter in Form von tollen Zukunftsbildern, mit denen er etwas anfangen kann. Tagträumen Sie, wann immer Sie Zeit dazu haben, an der Bushaltestelle, in der Warteschlagen im Supermarkt usw. Geben Sie auch vor dem Schlafengehen den Auftrag an Ihr Unterbewusstsein, Ihnen gute Bilder Ihrer beruflichen Zukunft zu schicken und lassen Sie sich von Ihrem Träumen überraschen. Schreiben Sie spannende Ideen gerne auf, denn Sie wissen ja, wie flüchtig Träume sind.

Und wenn der Elefant dann plötzlich anspringt oder loslaufen will, auch wenn Sie es für sehr unvernünftig halten? Dann haben Sie gute Arbeit geleistet, denn jetzt arbeitet der Elefant mit Ihnen konstruktiv zusammen. Aber vielleicht empfinden Sie es so, dass Sie dann die Rollen getauscht haben: Der Elefant wird unvernünftig und nun muss der Beobachter bremsen. Ich kann Ihnen nur raten: Sie brauchen die Power des Elefanten für jede berufliche Veränderung, deswegen bremsen Sie den Elefant nicht aus, sondern nutzen Sie seine Energie. In solch einem Fall empfehle ich Ihnen, dafür zu sorgen, dass Sie sich Unterstützung in Form von professioneller Begleitung suchen, damit Ihre große Idee auch so aufbereitet wird, dass Sie damit in den Arbeitsmarkt oder in die Existenzgründung gehen können.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Elefanten eine gute Zusammenarbeit. Und denken Sie daran: Da wo die Angst ist, liegt meistens der Weg.

Schluss mit dem Berufungsquatsch – Entspannung mit dem inneren Genius!

Schluss mit dem Berufungsquatsch – Entspannung mit dem inneren Genius!


Berufung wird im rechtlichen Sinne definiert als der Ruf in ein bestimmtes Amt oder eine Aufgabe. In der neueren Berufungsdiskussion ist Berufung so etwas wie ein innerer Drang, eine bestimmte Lebensaufgabe zu erfüllen. Diese müsse meist aktiv gesucht werden, da der Mensch dann erst glücklich und zufrieden arbeiten könne. In biblischen Geschichten oder auch in modernen Sagas ist spannenderweise der Held meist wenig begeistert, wenn ihn der Ruf ereilt, weil der immer deutlich außerhalb seiner Komfortzone liegt, denken Sie nur an Jona, der der Stadt Ninive ihren Untergang vorhersagen sollte, oder Frodo, der auch nicht gerade scharf darauf war, nach Mordor zu ziehen. Warum sind also viele Menschen heutzutage so erpicht darauf, diese Berufung zu finden?

Ich vermute, das hängt damit zusammen, dass die Welt immer komplexer wird und die Berufung nun die für alle Zeiten gültige Antwort geben soll, was Menschen denn mit ihrem (beruflichen) Leben anfangen sollen. Wird ihnen die Berufung sozusagen von außen zugesprochen, wie das in manchen evangelikalen Kreisen der Fall sein kann, ist ihnen damit eine große Lebensentscheidung abgenommen. Wehe aber, die Berufung ist zu wenig greifbar oder erweist sich als „Luftnummer“. Und was ist denn eigentlich mit den Menschen, die nicht an eine Berufung glauben. Können die nicht glücklich und erfüllt arbeiten?

Das ewige Warten auf die „eine“ Berufung bringt’s nicht

Manche Menschen sitzen jahrzehntelang in der Wartehalle ihres Lebens und warten darauf, dass der Berufungszug sie abholt, während die verschiedensten anderen Transportoptionen wie Kutschen, Fahrräder, Segways an ihnen vorbeiziehen, die sie auch an spannende berufliche Orte bringen würden, aber sie steigen nicht auf – schade eigentlich.

Ich vertrete die Auffassung, dass es „die Berufung“ nicht gibt und dass Menschen auf der Jagd nach ihrer Berufung und ihrem absoluten Traumjob eher unglücklicher werden. Wenn in der Laufbahnberatung ein sehr umfassendes Profil des Menschen erarbeitet wurde, ist es immer noch möglich, jede Menge Ideen zu entwickeln, was dieser Mensch mit diesem spezifischen Profil tun könnte. In der bekannten Übung „Fünf Leben“ von Barbara Sher wird beispielsweise deutlich, dass mit der gleichen Person in einem anderen Leben alles ganz anders hätte kommen können. Wichtiger ist meines Erachtens, den passenden beruflichen Entwurf für die jeweilige Lebens- und Arbeitsphase zu entwickeln, der auch noch gut in unser aktuelles Umfeld passt oder passend gemacht werden kann.

Besser: Den roten Faden finden

Dieser Entwurf kann alle paar Jahre wieder zur Disposition stehen. Wir wünschen uns alle, dass er immer mehr konvergiert mit dem, was wir als unser authentisches Selbst empfinden. Dieses Selbst ist zwar relativ stabil, entwickelt sich aber mit unserem Leben auch durch unsere Lebensumstände und beruflichen Erfahrungen weiter. So findet bestenfalls ein Annäherungsprozess mit verschiedenen beruflichen Stationen statt, die immer aktiv gestaltet werden müssen und dürfen. Ziel ist meines Erachtens, die Geschichte unseres roten Fadens fortzuschreiben. Dieser rote Faden kann beispielsweise im Konstrukt des inneren Genius‘ formuliert werden, den ich hier als Alternative in die Berufungsdiskussion einbringen möchte. Der Genius ist aber nicht als konkrete Berufungsbeschreibung zu verstehen, weil das Wirkprinzip ebenfalls sehr breit in den unterschiedlichsten Tätigkeiten und Kontexten einsetzbar ist.

Die Idee des inneren Genius gibt es schon in der Antike. Dort war der Genius als eine Art persönlicher Schutzgeist und in anderen Kulturen ebenfalls ein dienender und schützender Geist zu verstehen. Er galt als Ausdruck der Persönlichkeit und bestimmte das Schicksal eines Menschen. Man kann ihn am besten als internes Wirkprinzip verstehen.

Der innere Genius als unkomplizierter Leitstern

Die Formulierung des inneren Genius hilft Menschen, die in der Laufbahnberatung nach Sinn und Antworten für ihre Lebensgestaltung suchen, ihren roten Faden klarer zu fassen und ihn in der Umsetzung der beruflichen Ideen zu verwirklichen. Ist er sprachlich gefasst, kann er als Leitstern oder Leuchtturm bei Entscheidungen dienen.

Gleichzeitig ist im inneren Genius etwas formuliert, das sich Menschen zutiefst von der Welt wünschen. Und weil es ihnen so wichtig ist, werden sie auch für andere dafür sorgen, dass von diesem Genius mehr in die Welt kommt. Immer wieder ist im Kontext des inneren Genius zu lesen, dass der Genius ein Geschenk ist, das Sie sich selbst aber auch den Menschen in Ihrem Umfeld und letztlich der Gesellschaft machen.

Der amerikanische Autor Dick Richards hat ihn in mehreren Büchern für die heutige Welt beschrieben:

„Der Genius ist die Energie, die mich im Innersten ausmacht und bewegt.“

Er zeigt viele Methoden auf, mit denen man sich dem eigenen inneren Genius annähern kann. Die Suche nach dem inneren Genius kann sehr schnell zum Erfolg führen und direkt in der Laufbahnberatung in einem „Aha-Moment“ erfolgen, sie kann aber auch ein längerer einkreisender Prozess sein, der in der Laufbahnberatung nur angestoßen werden kann. Gleich zeige ich Ihnen, wie Sie selbst auf die Suche gehen können.

Keine Eile!

Der innere Genius kann ein Leben lang umgesetzt werden. Es ist kein einmaliger „Akt“, ihn zu leben. Sie dürfen sich erlauben, immer mehr die Umstände und Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass sie zu Ihrem inneren Genius und damit zu Ihrem Wesenskern passen – ich finde das unglaublich entspannend. Ich weiß, dass ich mit meinem Genius auf dem richtigen Weg bin, das entlastet. Und er ist so breit und flexibel einsetzbar, dass ich meinen Job und dessen Zusammensetzung immer wieder neu auf meine inneren Entwicklungen und äußeren Herausforderungen anpassen kann. Das scheint mir menschenfreundlicher zu sein als eine „hehre Berufung“, die von irgendwoher (gerne auch durch selbsternannte Gurus) über mich hereinbricht…


So finden Sie Ihren Genius – reiben Sie doch mal Ihre innere Lampe

Machen Sie es sich gemütlich. Sie werden schon mindestens ein Stündchen für die folgende Arbeit brauchen, aber es lohnt sich! Nehmen Sie sich eine Tasse Tee oder Kaffee, mehrere Blatt Papier, etwas zu schreiben, ein Tablet oder einen Laptop und dann kann’s losgehen. Die Arbeit am inneren Genius ist sprachliche Arbeit, schreiben Sie deswegen alle Gedanken zu den folgenden Schritten auf. Das ist Ihr Wortmaterial, aus dem Sie Ihren inneren Genius basteln werden.

Zentrale Fragen

Beantworten Sie für sich folgende Fragestellung (in Anlehnung an eine Fragenzusammenstellung von Roland Varduhn).

  1. „Für welches Thema, Anliegen, für welche Aufgabe brenne ich?
    Wofür würde ich wirklich alles auf den Tisch lege und meine besten Kräfte wecken?
  2. „Was haben andere Menschen davon, dass es mich gibt?“ Karl Pilsl. Was will ich bewirken?
  3. Das, was ich der Welt zu geben habe ist das, was ich selbst am dringendsten brauche! Wenn der Satz wahr wäre, was würde das sein?
  4. Wenn ich wüsste, ich bin erfolgreich – was würde ich sein, tun und haben wollen?
  5. Was (davon) liebe ich so sehr, ist mir so wichtig, dass ich dafür bereit bin den „Preis zu bezahlen“, dafür auf anderes zu verzichten oder mich ins Zeug zu legen?

Vertiefung

Sie können noch tiefer hinschauen, indem Sie an die oben gegebenen Antworten mehrfach die Frage stellen: „Warum?“ oder alternativ „Wozu ist es gut? Wozu dient es?“

Visuelle Absicherung

Suchen Sie sich zwei bis drei Bilder im Internet, die symbolisch für Ihr bestes Selbst stehen (z.B. eine offene Tür, ein cooles Cabrio, einen buntes Blumenarrangement). Lassen Sie sich durch Bilderseiten treiben oder suchen Sie nach bestimmten zentralen Begriffen, hören Sie dabei immer auf Ihre Intuition. Sie müssen auf den ersten Blick nicht verstehen, warum Sie dieses Bild „anspringt“. (Auf www.pixabay.com gibt es beispielsweise viele kostenlose Bilder). Dann halten Sie Ihre Assoziationen zu den zwei bis drei Bildern ebenfalls schriftlich fest.

Auswertung

Streichen Sie nun die wichtigsten Verben, zentrale Substantive und Wendungen in Ihren Antworten aus Schritt 1 bis 3 an. Die wichtigsten sind die, die mit Ihnen in Resonanz gehen und Sie positiv und leicht „erregend“ gefühlsmäßig ansprechen. Formulieren Sie daraus einen Satz nach dem Muster: Ich + aktives Verb (z.B. fliege, gestalte, unterstütze, lebe) + Ziel/Zielgruppe, indem ich + weiterer Satzteil. Es kann sein, dass Sie mit diesem Leit-Satz schon sehr glücklich sind, dann ist alles gut und Sie können hier aufhören.

Der klassische Genius besteht aus zwei Wörtern. Wenn Sie Ihr Ergebnis also noch ein bisschen mehr zuspitzen möchten, dann versuchen Sie diesen Satz zu einem mottoartigen Zweiwortsatz zu verdichten und finden Sie heraus, worum es Ihnen wirklich wirklich geht.

Beispiele für klassische Genii: Freude leben, Menschen zusammenbringen, mich verwirklichen, Kinder stark machen, Strukturen schaffen, Natur bewahren etc.

Herzlichen Glückwunsch! Sie sind einem erfüllten Arbeitsleben einen großen Schritt näher gekommen, wenn Sie nun möglichst oft versuchen, Ihren Genius zu leben. Und die Welt wird es Ihnen danken, weil der Genius nicht nur ein Geschenk an Sie, sondern Ihr Beitrag ist, den Sie allen schenken.

Schreiben Sie Ihren inneren Genius gerne in die Kommentare zu diesem Artikel. Ich freue mich darauf!

Zur Vertiefung:

Richards, D.: Is Your Genius at Work?: 4 Key Questions to Ask Before Your Next Career Move. Nicholas Brealey 2005

Acht Ideen für mehr Flow im Job


Acht Ideen für mehr Flow im Job

Wie Sie wieder mehr Lust und Freude in Ihren Arbeitsalltag bringen.

Sind Sie etwas müde geworden in Ihrem aktuellen Job? Wünschen Sie sich wieder mehr Begeisterung und glückliche Momente, in denen alles zu fließen scheint und Sie wieder wissen, warum und wozu Sie arbeiten?

Der Psychologe und Glücksforscher mit dem unaussprechlichen Namen Mihály Csíkszentmihályi gibt erste Hinweise, wie das gehen kann. Seine Erkenntnisse zu Flow im Arbeitsleben sind weniger bekannt, deswegen möchte ich Sie Ihnen gerne hier vorstellen und konkrete Hinweise zur Umsetzung geben.

Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, dass das Glück ein scheues Tierchen ist: Wenn Sie es unter Druck ergreifen wollen, ist es sofort weg. Sie können demnach keinen Flow und kein Glück herbeizwingen. Sie können aber die Umstände so vorbereiten und Ihre innere Haltung behutsam so anpassen, dass das Eintreten von Flow wahrscheinlicher wird.

1. Ziele finden und dann den Weg genießen

Wenn Sie sich voll und ganz auf eine Tätigkeit, ein Projekt oder eine Handlung einlassen wollen, müssen Sie wissen, was konkret zu tun ist. Dabei gehen Sie ganz bewusst Schritt für Schritt auf Ihr Ziel zu. Sie haben Ihr Ziel vorher für sich geklärt, lassen es aber dann los, um den Weg zum Ziel zu gehen. Vielleicht ist Ihnen selbst schon aufgefallen, dass die eigentliche Freude und die Glücksmomente sich auf dem Weg ereignen. Das Glücksgefühl beim Ankommen am gewünschten Ziel ist oft nur noch ein schwacher Abklatsch davon. Stellen Sie sich vor, Sie gehen schick essen. Macht es etwa Freude, danach befriedigt auf den Prozess des Essens zurückzuschauen oder die leeren Teller anzustarren? Macht es Spaß, sich nachher satt zu fühlen, oder ist es nicht der Prozess, während dem Sie schmecken, riechen, lachen und sich mit netten Menschen unterhalten?

Praxistipp: Halten Sie öfter mal inne und genießen Sie den Weg. Betrachten Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen, die engagiert bei der Sache sind. Sehen Sie in einem guten Gespräch die Bälle hin und her flitzen und freuen Sie sich, dass Sie gemeinsam das Spiel voranbringen.

2. Sich selbst regelmäßig Rückmeldung geben und abholen

Bestenfalls kommt die Rückmeldung für eine von uns ausgeführte Tätigkeit sofort. Das kann ein Kundenfeedback sein, Wertschätzung von Kollegen und Vorgesetzten. Dann fühlen wir uns mit dem, was wir tun, wichtig und bedeutsam für etwas Größeres. Was aber tun, wenn diese äußere Rückmeldung ausbleibt? Können wir dann keinen Flow erleben? Erfahrene Flowarbeiter geben sich selbst diese Rückmeldung.

Praxistipp: Nicken Sie sich kurz zu, wenn sie wieder einen Schritt geschafft haben, stellen sich einmal kurz ans Fenster und genießen den Moment oder holen sich aktiv Rückmeldung von anderen ab: „Wie hast du meine Moderation gestern im Meeting erlebt? Ich würde mich über eine kurze Rückmeldung freuen?“ Oder: „Wir haben ja nun seit einigen Wochen gemeinsam das Projekt durchgeführt. Ich ziehe gerade Zwischenbilanz. Wie haben Sie unsere Zusammenarbeit erlebt?“

3. Den Herausforderungsgrad steuern

Flow findet dann statt, wenn wir im richtigen Herausforderungsgrad arbeiten. Die Tätigkeit muss uns so fordern und reizen, dass wir alle unsere Fähigkeiten in den Ring werfen. Diese sollten dann auch reichen, um die Anforderung, die wir uns gestellt haben oder die andere an uns gestellt haben, zu bedienen. Wenn Sie immer mehr Expertise in einem Bereich aufbauen, können Sie sich immer neuen Herausforderungen stellen – und das müssen Sie tatsächlich auch, sonst bleibt das Flow-Erlebnis leider aus.

Praxistipp: Schreiben Sie eine Liste Ihrer alltäglichen Tätigkeiten und bewerten Sie diese auf einer Skala von 1-10 mit ihrem Herausforderungsgrad. 1 steht für langweilige Routinetätigkeiten, 10 für Tätigkeiten, die sie deutlich überfordern. Schauen Sie, dass Sie mehrfach am Tag im Bereich von 5 bis 8 arbeiten. Bündeln Sie langweilige Tätigkeiten und legen Sie sich direkt danach eine Tätigkeit, die Sie angenehm herausfordert. Wenn Sie merken, dass Sie permanent unter- oder überfordert sind, führt kein Weg an einem Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten vorbei.

4. Den Fokus halten

Wie brauchen ein bestimmtes Maß an Konzentration oder Fokussierung. Wenn Sie eine bestimmte Aufgabe gestellt bekommen, auch wenn es sich nur um ein Spiel handelt, können Sie immer entscheiden, wie stark sie sich einbeziehen oder hineinziehen lassen. Erst wenn hier eine bestimmte Schwelle an Intensität erreicht ist, geschieht Flow. Dann beginnen wir spontan, fast schon automatisch, zu handeln. Die Intuition gesellt sich zur Kognition und erweitert unser Handlungsrepertoire.

Leider findet aktuell eine andere Entwicklung statt. Wir tanzen ständig auf mehreren Baustellen, checken die E-Mails, während wir telefonieren und mit einem Ohr noch dem Kollegen zuhören. Der Mensch ist nicht multitaskingfähig. Durch den Versuch, es doch zu sein, verhindern wir sehr effektiv die Flowmomente, die wir eigentlich haben möchten.

Praxistipp: Das Affengeschnatter im Kopf, wie es die Buddhisten nennen, kann sich nur beruhigen, wenn wir uns auf eine Sache konzentrieren und innerlich ausrichten. Wenn es Ihnen schwerfällt, atmen Sie eine Weile im Zweisekundenrhythmus ein und aus. Dann kann es passieren, dass die Trennung zwischen uns als Person und dem, was wir tun, verschwindet und wir plötzlich eine Energie zur Verfügung gestellt bekommen, die uns trägt. Diesem Geschehen können wir dann dankbar zuschauen und uns nicht denkend einmischen, sonst ist der Zustand oder das Gefühl des Fließens auch relativ schnell wieder vorbei.

5. Im Moment bleiben

Im Flow vergessen wir Vergangenheit und Zukunft. Flow erfolgt nur dann, wenn wir ganz im Moment sind. Sorgen, wegen eines verpatzten Gesprächs oder einer falsch abgeschickten Datei lassen es nicht zu, dass wir in den Flow kommen. Genausowenig Zukunftsängste, ob wir unseren Job nächstes Jahr noch haben werden, ob unsere Frau/unser Partner uns noch liebt usw. Tatsächlich wendet sich der menschliche Geist nur der Vergangenheit und Zukunft zu, wenn er nichts Wichtigeres zu tun bekommt.

Praxistipp: Stellen wir unserem Geist eine Aufgabe mit dem entsprechenden Herausforderungsgrad, bleibt für unfruchtbare Abschweifungen keine Zeit und Energie mehr übrig. Werfen Sie sich mit Lust in die Sache, die Sie gerade tun. Geben Sie sich mit Ihrem ganzen Potenzial hinein und lassen Sie sich überraschen, was geschieht.

6. Vertrauen lernen

Flow entsteht aus der Kontrollüberzeugung, dass wir unserer Aufgabe gewachsen sind. Dieses Gefühl, die Kontrolle zu haben und auch mit komplexen Herausforderungen klar zu kommen, ist auch aus früheren Flowerfahrungen gelernt. Dort haben wir die Selbstgewissheit erfahren, dass der passende Impuls im richtigen Moment kommen wird und wir wissen, was wir zu tun haben. Wir wussten, wie wir uns der Situation anzupassen haben, damit die Aufgabe einen guten Verlauf nehmen kann. Wir haben uns also auch eingeordnet, unseren Platz eingenommen und die Dinge geschehen lassen. Manche gehen so weit, zu schildern, dass sie das Medium sind, in dem sich die Welt zum Ausdruck bringt. Dabei geschehen natürlich Veränderungsprozesse, die zu Wachstum und Entwicklung führen.

Praxistipp: Vertrauen Sie darauf, dass Ihr Bestes, das Sie in die Situation geben, dazu reicht, dass die Entwicklung gut sein wird. Wenn Sie alles in Ihrer Kraft liegenden getan haben, können Sie loslassen und den Dingen ihren Lauf lassen. Wenn Ihnen das schwer fällt, positionieren Sie einen Zettel oder ein Bild, das für Sie Vertrauen ausdrückt, in Ihrem Sichtkreis am Arbeitsplatz.

7. Den richtigen Moment ergreifen

Im Flow erleben wir ein verändertes Zeitgefühl. Die Zeit kann sich sowohl ausdehnen, wenn die Tätigkeit es erfordert, als auch schneller vergehen, was von vielen Menschen beschrieben wird. Wichtig ist dabei auch ein Gefühl für den richtigen Moment, den Kairos, zu entwickeln. Dann können Prozesse so verlaufen, dass ein Baustein in den anderen greift und es entsteht ein Gefühl von sehr hoher Effektivität.

Praxistipp: Wenn Ihnen im Verlauf des Tages eine Tätigkeit oder Entscheidung sehr schwer fällt und mühsam erscheint, hören Sie auf Ihren Bauch. Vielleicht ist der richtige Zeitpunkt dafür noch nicht gekommen. Überlegen Sie weiter, was Sie gerade bräuchten, damit die Zeit wieder ins Fließen kommt?

8. Eins-Sein und Sinn erleben

Ein anderes Phänomen, das von Menschen im Zustand des Flows beschrieben wird, ist das Aussetzen des Ich-Bewusstseins. Dabei vergessen wir unsere Alltagssorgen, auch andere Aufgaben, die noch anstehen und nicht selten sogar körperliche Bedürfnisse wie den Gang zur Toilette. Es wird beschrieben als Einssein, in dem man sich in seinem Tun verliert. Manchmal ist es das Aufgehen in einem guten Team, wenn die gemeinsame Arbeit fließt. Manchmal ist es das schon mehrfach benannte Gefühl, zu einem größeren Ganzen zu gehören und darin seinen Platz einzunehmen. Dennoch lösen wir uns nicht auf, wie das in manchen Meditationschulen angestrebt wird, sondern wir sind ganz präsent. Unser ganzes Potenzial im Hinblick auf unseren körperlichen, geistigen und willentlichen Einsatz bleibt erhalten und wird sogar noch gesteigert.

Praxistipp: Sammeln Sie wie ein Eichhörnchen diese Momente – auch „peak experiences“ genannt. Das sind Ihre Schätze, die Sie in Zeiten herausholen können, wenn der Flow auf sich warten lässt.

Wenn Sie das so lesen, könnte der Eindruck entstehen, dass Sie sofort Ihren Job wechseln müssen, damit Sie eine Chance haben, Flow zu erleben. Als Orientierungcoach bin ich der Ansicht, dass Sie das natürlich reflektieren sollten. Aber tatsächlich kann jede Tätigkeit und jedes Erleben erfüllend sein, wenn die entsprechenden Flow-Elemente erfüllt sind.

Ich denke da an einen Bordkartenkontrolleur, der in der Sicherheitszone am Flughaften arbeitet. Dessen Tätigkeit ist für mich eine der ermüdendsten, die ich mir vorstellen kann. Was hat er daraus gemacht? Dieser Mann hat sie als ein intensives menschliches Erlebnis gestaltet , indem er es verstanden hat, die Freude auf die Reise oder den Flug in den Moment zu holen, dich als Mensch anzusehen und mit seiner guten Laune so anzustecken, dass ich jetzt – Jahre später – noch schmunzelnd daran denken muss. Er ist für mich das beste Beispiel, wie aus jeder stupiden Tätigkeit, indem sie um mehrere selbst initiierte Herausforderungsgrade gesteigert wird, eine Flowerfahrung werden kann.

Er hat nicht nur anderen etwas Gutes getan, sondern auch sich selbst. Ein positiver Nebeneffekt nach dem Flowerlebnis ist die Steigerung unseres Selbstwertgefühls. Wir sind es wert, eingebettet in ein größeres Ganzes einen sinnvollen Beitrag zu leisten, damit haben wir unseren Platz in der Welt gefunden.

Zur Vertiefung wärmstens empfohlen: Csíkszentmihályi, M.: Flow im Beruf. Das Geheimnis des Glücks am Arbeitsplatz. Klett Cotta, Stuttgart 2014

Beitragsbild: www.pixabay.de

Manifest für ein erfülltes Berufsleben


Was macht ein erfülltes Berufsleben aus?

Es sind immer zwei Dinge: Erstens dass ich mich mit meiner ganzen Person, allen Fähigkeiten, Interessen und Werten ausleben kann und das auch in meiner beruflichen Tätigkeit gewünscht ist. Und zweitens – was gerne vergessen wird – dass ich mit meiner beruflichen Tätigkeit eingebunden bin in ein größeres Ganzes. Ich arbeite nicht nur zum Selbstzweck, sondern für etwas, das in meinen Augen sinnvoll ist.

Und während ich so darüber nachdachte, was denn genau die Aspekte des erfüllten Berufsleben sind, bekamen meine Gedanken Statement-Charakter. Natürlich kann ich auch zum reinen Broterwerb arbeiten, und wie viele Menschen müssen das weltweit so handhaben, schlichtweg um zu überleben. Aber es gibt auch dieses andere Verständnis eines erfüllten Berufslebens. Und ich bin der Meinung, dass die Welt mehr Menschen braucht, die ihren Beruf in diesem Sinne leben. Für mich ist die Adventszeit ein guter Anlass, darüber nachzudenken, was mir im (Berufs-)Leben wirklich wichtig ist. Dazu soll das Manifest mit seinen Thesen einen kleinen Impuls setzen. Ich freue mich über Verbreitung an Interessierte und natürlich über Ihre Kommentare direkt hier.

Das Manifest im A3-Format können Sie rechts als Poster zum Ausdrucken herunterladen. Oder Sie klicken auf das Bild und es öffnet sich eine hochaufgelöste PDF-Datei zum Ausdrucken.

Manifest für ein erfülltes Berufsleben