Supervision

Die Ziele in der Einzelsupervision können sehr unterschiedlich sein. Aber immer geht es um die Reflexion Ihrer beruflichen Rolle und Identität. Hier einige Anliegen, die ich mit Klientinnen und Klienten in Supervisionsprozessen bearbeite:

  • Sie wollen sich in Ihrer beruflichen Rolle besser verstehen und diese nach außen gegenüber Kunden, Klienten oder Vorgesetzten vertreten.
  • Sie analysieren und reflektieren in Fallarbeit Prozesse, die Sie mit Ihren Klienten oder Kunden erleben und bei denen Sie den Außenblick und die Unterstützung einer Supervisorin gezielt suchen.
  • Sie wollen Perspektiven zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung suchen und finden.
  • Sie reflektieren Ihre Werte, Normen, Glaubensüberzeugungen, Wünsche, Ziele und Visionen in Verbindung und in Abgrenzung zu Ihrem aktuellen Arbeitsplatz. Das kann die Entscheidungsgrundlage für einen beruflichen Wechsel werden.
  • Sie analysieren Machtstrukturen, Verantwortungsbereiche, aber auch innere Zuschreibungen, um Ihr Jobprofil für sich selbst neu zu definieren.
  • Sie lernen sich selbst in Ihrer Rolle im Team und in Ihrer Organisation neu kennen und erweitern Ihr Handlungsrepertoire.
  • Sie klären Führungsprozesse und Ihren Führungsstil.

Team- und Gruppensupervision

Auch als Teamsupervisorin bin ich im Raum Heidelberg unterwegs. Im Team können Fallsupervisionen durchgeführt werden. Konflikte, Störungen und Blockaden werden mit unterschiedlichen Methoden angeschaut und systemisch konstruktivistisch bearbeitet. Individuelle Themen haben in begrenztem Rahmen ihren Platz, die Supervision hat aber immer das gemeinsame Ziel des Teams im Blick, so dass Teams erneut arbeits- und leistungsfähig werden und die Zusammenarbeit wieder Spaß macht.

In Gruppensupervisionen, in denen sich individuell zusammengesetzte Personen aus unterschiedlichen Berufen und/oder Organisationen zusammenfinden, werden ebenfalls Fälle und Prozesse supervidiert. Die Gruppenmitglieder unterstützen sich gegenseitig, spiegeln oder korrigieren aber auch inadäquate Verhaltensweisen und eingeschränkte Blickrichtungen.

Die Arbeit basiert immer auf einer wertschätzenden Grundhaltung und der Annahme, dass Entwicklungsprozesse ihre Zeit und den richtigen Zeitpunkt brauchen. Mit Methoden der Gestaltarbeit nähern wir uns gangbaren Lösungsansätzen, die mit Unterstützung der Gruppe in die Praxis übertragen werden.